Über uns

Geschichte

Ein Einblick

Die «Koch-Berner-Stiftung» ist aufgrund ihres Ursprunges in ihrer Arbeit vorwiegend mit der Region Freiamt verbunden. Als Stiftungszweck gilt die Förderung des kulturellen Lebens und der sozialen Fürsorge im Kanton Aargau. Im Jahre 1953 unterzeichnete das Ehepaar Josef und Aline Koch-Berner die Stiftungsurkunde und gründeten die heutige «Koch-Berner-Stiftung» mit Sitz in der Gemeinde Villmergen.

Der am 30. November 1882 in Villmergen geborene Josef Koch war beruflich zeitlebens mit der Firma Georges Meyer & Co. AG als Direktor und Verwaltungsrat verbunden. Sein Leben und Wirken war aber nicht nur von seiner Arbeit geprägt, hatte er doch grosses Interesse am kulturellen und gesellschaftlich-sozialen Leben. Er verstand es, beides miteinander zu verbinden und leistete so einen bedeutenden Beitrag zugunsten der Bevölkerung.

Im Jahre 1916 heiratete er Aline Berner und 1918 erwarb Josef Koch-Berner das Farngut in Villmergen, das 1928 zum Wohnsitz des Ehepaars wurde. Das Farngut ist ein Bestandteil der «Koch-Berner-Stiftung» und ist als Landwirtschaftsbetrieb verpachtet. Aline Koch-Berner starb im Jahre 1956 und Josef Koch-Berner sieben Jahre später, im Jahre 1963.

Den Grundstein zur heutigen «Koch-Berner-Stiftung» legte Josef Koch-Berner bereits im Jahre 1926. Mit Sitz in Klosters errichtete Josef Koch-Berner seine erste Stiftung, die «Koch-Berner-Familien-Stiftung». Diese hob er aber bereits 1934 wieder auf. In seiner Verbundenheit zur Gemeinde Villmergen legte er im Wirtschaftskrisenjahr 1932 den Grundstock zur «Stiftung Koch-Berner», die von der Gemeinde betreut wurde, er aber ein beratendes Mitspracherecht erhielt. Mit letztwilliger Verfügung vermachte Josef Koch-Berner 1963 der Gemeinde ein Legat von 100’000 Franken, das noch heute von der Gemeinde Villmergen als «Koch-Berner-Fonds» verwaltet wird. Josef Koch-Berner trug aber den Gedanken der Gründung einer «Koch-Berner-Stiftung» stets mit sich und verfasste im Frühjahr 1953 einen Entwurf für eine entsprechende Stiftungsurkunde. Nach intensiven Abklärungen konnten Josef und Aline Koch-Berner am 11. November 1953 die Stiftungsurkunde der heutigen «Koch-Berner-Stiftung» unterzeichnen.

Leitbild

Die Stiftung hat gemeinnützigen Charakter und ist konfessionell neutral. Sie bezweckt die Förderung des kulturellen Lebens, insbesondere der Sparten Musik, Volkstheater, bildende Kunst, Literatur und Kulturvermittlung, sowie der sozialen Fürsorge im Aargau.

Stiftungsräte

Präsident
Hans-Mathias Käppeli
Beinwil

Vizepräsident
Dr. Christoph Koch
Aesch

Vertreter Regierungsrat
RR Alex Hürzeler
Oeschgen

Matthias Angst
Anglikon

Hildegard Hilfiker
Büttikon

Ueli Suter
Brugg

Sekretariat
Gabriela Arnet
Waltenschwil

Ehemalige Stiftungsräte

Bruno Biberstein, Aarau
Paul Hedinger, Biberstein
Jaqueline Hedinger, Biberstein
RR Rainer Huber, Berikon
Ruth Hedinger, Pfaffhausen
Elisabeth Hedinger, Zürich
RR Peter Wertli, Villmergen
RR Dr. Leo Weber, Muri
Dr. Rudolf Hedinger, Zürich

RR Dr. Kurt Lareida, Aarau
Alfred Weber, Aarau
Gertrud Hedinger-Koch, Wohlen
Emmy Burri, Luzern
RR Ernst Schwarz, Brugg
Alina Koch-Berner, Villmergen
Josef Koch-Berner, Villmergen